Wie wichtig ist Chlorophyll?

Chlorophyll

veröffentlicht am 02. Dezember 2016 | Autor: Caroline Böhme

 

Chlorophyll ist eine pflanzliche Substanz, der grüne Pflanzenfarbstoff, den die meisten von uns vermutlich noch aus dem Biologieunterricht in der Schule kennen. Chlorophyll gibt Blättern und Gräsern, aber auch anderen Pflanzen und Lebewesen, wie beispielsweise Algen und der Spirulina "Alge", die grüne Farbe. Der Begriff Chlorophyll kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet ganz einfach "hellgrün, frisch". Chlorophyll wird nicht zu den sekundären Pflanzenstoffen gezählt, da es die Pflanze zum Überleben benötigt.

Wissenschaftlich werden unterschiedliche Arten von Chlorophyll unterschieden, das Chlorophyll a, b, c, d, usw., die auch in der Farbgebung variieren. Jeweils Pflanzen, Algen und Cyanobakterien bilden unterschiedliche Arten und Mengen an dem Farbstoff. Genau genommen unterscheidet man je nach Art der Photosynthese zwischen Chlorophyll und Bacteriochlorophyll.

Chlorophyll wird von Pflanzen und Lebewesen gebildet, die Photosyntese betreiben. Dabei ist dessen Aufgabe, die Energie des Sonnenlichtes aufzunehmen, zu speichern und dessen Energie weiterzuleiten. Chlorophyll wird daher gern als Sonnenlichtspeicher bezeichnet. Nehmen wir Chlorophyll über die Nahrung auf, versorgen wir dadurch auch unseren Körper auch zusätzlich mit der hochwertigen Energie des Sonnenlichtes. Die neue Wissenschaft konnte zeigen, dass nicht nur die menschlichen Zellen Licht speichern und ausstrahlen, sondern auch Pflanzen und beispielsweise Lebensmittel. Je lebendiger und hochwertiger ein Lebensmittel, umso mehr Licht - Photonen enthält es. Das Chlorophyll als Lichtspeicher spielt dabei auch eine wesentliche Rolle. Je höher das Lichtpotential unseres Körpers, umso stärker ist die Ordnung innerhalb und zwischen den Zellen und damit auch die Grundlage von Gesundheit und Wohlbefinden.

Besonders interessant und aufschlussreich ist es, das Chlorophyll chemisch sehr ähnlich aufgebaut ist wie das menschliche Hämoglobin. Nicht umsonst wird Chlorophyll als das Blut der Pflanzen bezeichnet. Hämoglobin ist der rote Farbstoff des Blutes, dessen Aufgabe es unter anderem ist, Sauerstoff an sich zu binden und im Körper zu transportieren, und Kohlendioxid zur Ausscheidung in die Lungen zu bringen.
Als Unterschied zum Chlorophyll enthält das Hämoglobin als zentrales Molekül der chemischen Struktur Eisen, beim Chlorophyll ist es Magnesium. Besonders leicht kann der Körper aus diesem Grund das Magensium nutzen. Andererseits unterstützt das Chlorophyll auf diese Weise die Bildung des Hämoglobins. Die Förderung der Blutbildung und die Verbesserung des Blutbildes durch Chlorophyll konnte in Studien bestätigt werden. Damit einhergend wird auch die Sauerstoffversorgung der Körpers, der Gewebe und der Zellen verbessert, was sich in vielfältiger Weise auf einen guten Zustand des Körpers auswirken kann. Eine gute Sauerstoffversorgung verbessert das Milieu der Körperflüssigkeiten und der Gewebe. Anaerobe Prozesse wie Gärung und Fäulnis werden unterbunden, Entzündungen gehemmt, Wachstum von pathogenen Keimen verringert, die Durchblutung verbessert. Grüne Nahrung ist Nahrung, die den Körper von innen zu reinigen scheint.
Die erstaunlichen Wirkungen chlorophyllreicher Nahrung gehen daher vermutlich zu einem großen Teil auf diese Effekte zurück, neben der nicht unterschätzenden Versorgung mit großen Mengen an Mikronährstoffen und anderen Pflanzenstoffen, die immer in einem natürlichen Verbund besonders wirksam und kraftvoll sind.

Verdeutlichen Sie sich, dass grüne pflanzliche Nahrung die natürliche Nahrung von pflanzenfressenden Lebewesen ist. Nur wir Menschen haben das in großem Stil aus den Augen verloren. Einhergehend mit der naturenfremdeten Lebensweise, dem Verlust an Bezug zur Natur und Natürlichkeit des Lebens, sind nur noch wenig grüne Nahrungsmittel auf unserem Speiseplan. Gemüse aus dem Supermarkt hat kaum noch etwas gemeinsam mit der unsprüglichen pflanzlichen Ernährung, die sich vorwiegend aus dem zusammensetzte, was wir heute als Kräuter oder Wildkräuter kennen. Grüne pflanzliche Nahrung ist wahre Kraftnahrung, in der modernen Sprache nennen wir sie Supernahrung. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie beipsielsweise ein Pferd so kraftvoll und energiegeladen sein kann, obwohl es theoretisch nur von Gras und Kräutern der Weide lebt? Ist es nicht um einiges gesünder, und vor allem frei von Zivilisationskrankheiten, Übergewicht und Alterserscheinungenn, wie wir es als Menschen kennen? Denken Sie darüber nach und ziehen Sie Ihre Schlüsse... Selbstverständlich ist hierbei nicht nur der Chlorophyllgehalt entscheidend, sondern der ganze Komplex von Mikronährstoffen und anderen Pflanzenstoffen, die in ihrer Gesamtheit wirken und den Nährstoffgehalt der typisch menschlichen Nahrung unserer Zeit um ein Vielfaches übertreffen.

Empfehlenswert ist es unbedingt, täglich grüne, chlorophyllreiche Lebensmittel mit der Ernährung aufzunehmen.
Die meisten Gemüsesorten und Salate, die in unseren Supermärkten liegen, sind eher sehr gering am Chlorophyllgehalt. An erster Stelle sind Kräuter, Wildkräuter und Wildpflanzen, Getreidegräser, Algen und die Cyanobakterie Spirulina empfehlenswert. Damit können große und konzentrierte Mengen an Chlorophyll aufgenommen werden. Spirulina enthält rund drei Mal so viel an dem Pflanzenstoff wie gewöhnliche Nahrungsmittel und zusätzlich die seltene Vorstufe des Chlorophyll, das Phycocyanin (lesen Sie hierzu auch Inhaltsstoffe Spirulina). Die Chlorella Alge stellt mit vier Mal mehr Chlorophyll als Spirulina das chlorophyllreichste uns bekannte natürliche Nahrungsmittel dar. Getreidegräser gelten als die chlorophyllreichsten Landpflanzen.
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