8 Tipps, um bewusster zu essen - es wird Sie glücklicher machen

Tipps bewusster essen

veröffentlicht am 21. Februar 2017 | Autor: Caroline Böhme

 

Machen Sie sich bewusst, was Sie essen


Ich erinnere mich noch genau daran, als ich zum ersten Mal in meinem Leben gefragt wurde, was ich denn so esse. Und ich musste feststellen, dass ich mir weder Gedanken darüber machte, noch dass ich eine konkrete Antwort geben konnte, die meinen Gegenüber befriedigen würde. Was war das eigentlich für eine Frage? Ich esse das, was man eben so isst... An diesem Tag begann die große Änderung in meinen Ernährungsgewohnheiten.

Wir lernen in unserer Gesellschaft, dass wir uns über unsere Nahrung keine Gedanken machen. Man isst einfach das, was es gibt, das, was alle essen, das, was unsere Eltern schon gegessen haben, und das, was es im Supermarkt zu kaufen gibt. Wenn wir älter werden, führen wir diese Gewohnheiten einfach weiter. Und wenn es keinen besonderen Anlass gibt, tun wir es die zuküftigen Jahre unseres Lebens auch. Aber es lohnt sich, diese Gewohnheiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Denn: unsere Nahrung ist die Basis unserer Gesundheit und des Zustandes unseres Körpers!

Fangen Sie an, sich bewusst zu machen, was Sie eigentlich tagtäglich essen. Sie können es sich sogar aufschreiben und anschließend reflektieren, was Sie über eine Woche hinweg gegessen haben!

 

Beginnen Sie, sich zu informieren


Ein wesentlicher Schritt ist es, sich gutes Wissen darüber anzueignen, was eine gesunde und gute Ernährung eigentlich bedeutet, und wie die unterschiedlichen Lebensmittel in unserem Körper wirken. Sie müssen kein Experte werden. Aber wenn Sie verstehen, warum beispielsweise ein frisches, grünes Lebensmittel gesünder ist als eine Fertigpizza oder das Dosenobst, beginnt automatisch eine Änderung in Ihrem Verhalten...

 

Beobachten Sie sich selbst


Gewohnheiten laufen unbewusst ab und werden durch die vielfältigsten Faktoren beeinflusst. Wenn Sie essen, wenn Sie einkaufen, wenn Sie Ihre Mahlziet zubereiten, bei all diesen Tätigkeiten können Sie sich selbst beobachten, was Sie da eigentlich tun. Tun Sie wirklich das, was Sie tun möchten, oder laufen hier Automatismen ab, die Sie vielleicht von anderen übernommen oder noch nie hinterfragt haben?
Essen Sie bestimmte Dinge, weil das dazu gehört, weil es die Gesellschaft erwartet, weil Sie bestimmte Glaubenssätze dazu haben, wie, das der Teller leergegessen werden muss?

 

Achten Sie auf Ihr Hungergefühl


Viele Mensche gehen in Bezug auf Ernährung so unbewusst mit sich selbst um, dass sie nicht einmal mehr spüren, wann und ob sie eigentlich Hunger haben, oder wann es nur Appetit ist, oder wann sie vielleicht einfach nur essen, weil gerade etwas da steht, oder die Uhrzeit das sagt... Essen Sie nur, wenn Sie Hunger haben, und hören Sie auf, wenn Sie satt sind! Mit zunehmender Aufmerksamkeit kann das Gefühl dafür wieder gelernt werden. Wichtig ist dabei auch, dass während des Essens nicht etwas anderes getan wird. Wenn Sie ganz bei sich sind, spüren Sie den Körper und seine Signale!

 

Essen als "Nahrung" oder als "Sucht"?


Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum Sie essen, und warum Sie etwas bestimmtes Essen? Natürlich sollte Nahrung auch Genuss sein, aber der erste Sinn von Nahrung ist, den Körper mit all dem zu versorgen, was er braucht!

Viele Menschen essen, um eine Sucht zu befriedigen, um Gefühle zu erzeugen, die einen anderen emotionalen Mangel auszugleichen scheinen. Der Irrtum wird bewusst werden, wenn Sie einmal genau beobachten, dass das eigentliche emotionale Bedürfnis nach einer Fressattacke nicht verschwunden ist, sondern Sie sich nur schwer, überfüllt und körperlich unwohl fühlen...

 

Überprüfen Sie Ihre Angewohnheiten und Verhaltensweisen


Wenn Sie nun einmal mit dem Prozess der Beobachtung angefangen haben, dürfen Sie Ihre Verhaltensweisen hinterfragen. Ist es wirklich sinnvoll, sich an Feiertagen zu überfüllen, nur weil man das so macht? Oder die riesige Menge an Fleisch aufzuessen, nur weil Sie diese auf dem Teller haben? Macht es wirklich Sinn, sich keine Zeit für eine gute Mahlzeit zu nehmen, und dann aus lauter Hunger irgendeinen Schokoriegel im nächsten Supermarkt zu kaufen? Kann da vielleicht einiges geändert werden?

 

Übernehmen Sie die Verantwortung für sich und Ihren Körper - Sie dürfen Nein sagen!


Niemand außer Sie selbst trägt die Verantwortung für Ihren Körper, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden! Lassen Sie sich nicht von anderen sagen, was Sie tun sollen. Sie dürfen dies selbst entscheiden, und Sie dürfen auch sagen, was Sie nicht wollen! Wenn Sie einmal erfahren haben, was Ihnen gut tut, sollten Sie dafür einstehen. Auch wenn ein Großteil Ihrer Mitmenschen momentan vielleicht einiges so macht, wie es nicht gut ist, und Sie sich anfangs als Außenseiter fühlen könnten. Sie werden mit Ihrem bewussten Verhalten andere dazu anregen, sich auch nach und nach Gedanken zu machen...

 

Ehren Sie Ihren Körper - gutes Essen ist Respekt und Liebe sich selbst gegenüber


Sobald Sie beginnen, sich selbst und Ihren Körper zu ehren, werden Sie automatisch anfangen, sich bewusster zu ernähren. Wenn das Wissen da ist, wie können Sie Nahrung zu sich nehmen, die Ihnen selbst schadet? Ein Schritt der Liebe und des Respektes gegenüber sich selbst ist dabei zentral. Sie werden beginnen, sich besser zu fühlen, vitaler, lebendiger, gesünder, leistungsfähiger. Dies bringt Lebensfreude und Glücksgefühle mit sich. Dann wird die bewusste Ernährung schnell zur Gewohnheit und folglich ganz leicht und einfach. Der Körper bekommt genau das, was es wirklich braucht, weil Sie es sich selbst Wert sind!