Warum und wofür Nahrungsergänzung?

Nahrungsergänzung

veröffentlicht am 19. Oktober 2016 | Autor: Caroline Böhme

 

Der Nutzen und die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist immer wieder umstritten. Viele meinen, die Ernährung, die wir haben, versorgt den Körper mit allem, was er braucht. Und künstlich hergestellte Nährstoffe sind für den Körper nicht gut verwertbar. Bei diesem Thema muss allerdings sehr genau differenziert werden, und Nahrungsergänzung ist auch nicht gleich Nahrungsergänzung.

 

Zwei Gründe für Nahrungsergänzung



1. Unnatürliche, denaturierte oder einseitige Ernährungsweise

Der Mensch bräuchte selbstverständlich keine Nahrungsergänzung, wenn er sich so ernähren würde, wie es die Natur vorgesehen hat! Das ist einmal die wichtigste Aussage überhaupt!

Und genau hier beginnt auch das größte aller Probleme. Leider ist dies in unserer Welt nur schwer möglich, und unserer Zivilisation ist soweit von dem entfernt, was eigentlich naturgemäß wäre, dass die meisten nicht einmal mehr wissen, was eine entsprechende Ernährung für uns Menschen ist. Es werden extrem nährstoffarme Fabriknahrung, Auszugsprodukte und Fastfood und eher selten gutes Gemüse, Obst und wirklich vollwertige Lebensmittel verzehrt. Verbunden mit zahlreichen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen usw., mit denen der Körper nichts anfangen kann oder die gar ein Problem für ihn darstellen. Der Körper benötigt aber eine gewisse Mengen an allen Mikronährstoffen, um optimal funktionieren und sich selbst erhalten zu können. Bietet die unnatürliche und denaturierte Nahrung, die verzehrt wird, nicht die entsprechenden Mengen, findet permanent eine Unterversorgung statt, die sich in den unterschiedlichsten Symptomen bemerkbar machen wird.
Einen ersten Anhaltspunkt für eine gute Ernährung habe ich hier zusammengestellt.

Es gibt auch immer mehr Menschen, die sich aus den verschiedensten Gründen einseitig ernähren wollen oder müssen, und dann dabei nicht auf die wirklich hochwertigen und nährstoffreichen Lebensmittel zurückgreifen. Oft auch, weil diese schlecht verfügbar sind, oder weil das Wissen dazu fehlt. Das kann zum Beispiel eine vegane Ernährung sein, oder auch bestimmte Umstände wie eine Schwangerschaft gelten offiziell als Situationen, die eine entsprechende Nahrungsergänzung sinnvoll oder sogar nötig machen. Im Zweifelsfall können immer Ernährungsfachkräfte für eine individuelle Beratung aufgesucht werden.

 
 

2. Sinkender Nährstoffgehalt in Nahrungspflanzen

Aufgrund der modernen Landwirtschaft und ausgelaugter Böden sind die Nährstoffmengen in Pflanzen wie Obst und Gemüse in den letzten Jahrzehnten enorm gesunken. Labortest z. B. zeigen laut Bericht im Informationsblatt "Nahrung als Medizin", (Ausgabe Nr. 3, Juli 2013, Ralf Schnitzler, Aachen) einen Nährstoffverlust von bis zu 88% in den letzten 50 Jahren an! Obwohl dies Tatschen sind, glauben die meisten Menschen immer noch, dass sie von einem Stück Gemüse aus dem Supermarkt gut ernährt sind.... Pflanzen, die nicht kommerziell und auf einem guten Boden angebaut werden, sind davon natürlich weniger betroffen. Das ist z. B. Gemüse aus dem eigenen Garten oder insbesondere Wildkräuter aus freier Natur oder dem Wald. Speziell wenn sie unter tiefwurzelnden Bäumen wachsen, sind sie sehr reich an wertvollen und sonst wenig vorhandenen Spurenelementen. Wildkräuter sind daher besonders hochwertige Nahrung, nebem der hohen Nährstoffdichte sind sie reich an Chlorophyll und anderen Pflanzenstoffen und sehr nah an der Nahrung, die ursprünglich für uns gedacht war.

 

Das sind die Kriterien für die Auswahl

Nahrungsergänzungsmittel sollten prinzipiell so natürlich wie möglich und selbstverständlich frei von jeglichen unnatürlichen und unerwünschten Zusatzstoffen sein. Bei preiswerten, gewöhnlichen Produkten, die es beispielsweise in Drogerien gibt, ist dies aber sehr häufig der Fall. Stoffe, die den Geschmack verbessern sollen wie Süßstoffe, Aromen oder Säuren machen ein Produkt schnell sinnlos oder gar für den Körper nicht zuträglich.

Wann immer es möglich ist macht es jedoch sehr viel Sinn, als Nahrungsergänzung Produkte zu verwenden, die reine Pflanzen- bzw. Naturprodukte sind und damit quasi als echte "Nahrung" verstanden werden können. Dazu sind Pflanzen geeignet, die eine sehr hohe Nährstoffdichte aufweisen und gleichzeitig die Vorzüge von wirkungsvollen, natürlich enthaltenen Pflanzenstoffen bieten. Wie z. B. Chlorophyll oder Carotinoiden. Mikronährstoffe wie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente sind für den Körper am optimalsten verwertbar wenn wir sie ihm so geben, wie sie in der Nahrung natürlicherweise vorliegen bzw. gebunden sind. Dazu kommt, dass die Verbindung von Stoffen in einer Pflanze ein ganz anderes Spektrum bietet und hier die Regel gilt: das Ganze ist mehr als die Summer seiner Einzelteile. Insofern kann ein synthetisch hergestelltes oder stark isoliertes Nahrungsergänzungsprodukt nie mit einer extrem nährstoffreichen Pflanze mithalten.
Zu solchen natürlichen Produkten gehören beispielsweise die Spirulina Alge, Chlorella oder Getreidegras wie Gerstengras oder Weizengras. Sie liefern durch ihre hohe Nährsftoffdichte einen wunderbaren Beitrag zur Ergänzung unserer stark nährstoffarmen Supermarkt-Lebensmitttel. In unserem Shop finden Sie diese und zahlreiche weitere rein pflanzliche, hochwertige und sehr wirksame Produkte.